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Kunstharzlack (Allgemeines)

verfasst von MarcS(R), 21.07.2017, 18:02

Hallo,

meine Sichtweise (habe mich damit mal beschäftigt):

Wenn jemand den Kunstharzlack neu anmischen könnte, und die alte Rezeptur vorliegen hat, nimmt er sicher "moderne" (erhältliche) Rohstoffe (ersetzt durch ...). Und dann kann es passieren, dass der neue Lack nicht exakt den damaligen Farbton hat (unabhängig von der Bewitterung über die Jahrzehnte).
Ich würde mir dann von jeder Rezepturkomponente einige Milliliter oder Gramm beilegen lassen, so dass man die Farbe vor Ort anpassen kann (bzw. Dein Lackierer mit Farbmessgerät).

Wenn Du 20 - 50 Jahre alten Lack bekommst, stellt sich die Frage, ob dieser noch verwendbar ist ... . Und welchen Härter würdest Du nehmen? Von der Chemie her, Dosierung, ... ?

Meines Wissen darf man innerhalb der EU wegen dem Chemikaliengesetz REACh keine derartigen Lacke mehr mischen, aber was ist mit außerhalb der EU? USA oder GUS oder UA oder Asien?
Wenn Du an die Rezeptur rankommst, könntest Du dich auf die Suche im www machen.

Und: ich bin mir nicht sicher, aber gibt es nicht zwei Chamonix-Varianten, eine frühe, und eine spätere?

Und: wäre es vielleicht denkbar, da ja das alles ohnehin "relativ" ist, erhältliche RAL-Töne zu mischen, bis man zu ca. 98% das Chamonix erreicht hat (mit einem Farbmessgerät dann immer wieder prüfen)? Ist zwar etwas experimentell, aber ggf. ein denkbarer weg.

Grüße
Marc


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