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Kunstharzlack (Allgemeines)

verfasst von MarcS(R), 22.07.2017, 09:28

Hallo,

Stephan hat das Thema ja wohl mit den 5L gelöst ... :-)

Wegen der Farbkarte: Ich würde einem 30 - 50 Jahre alten, bedruckten oder lackierten Papierstreifen keinesfalls trauen, der ist nur ein Anhaltspunkt.

Natürlich ist es "experimentell", über das Mischen von Farbtönen oder einzelner Additive den korrekten Farbort zu ermitteln, aber machbar. Bekannte machen es so, wenn sie z.B. deren farbige Motorräder aus den 30er Jahren lackieren (also stellenweise, um einen Großteil der Patina zu erhalten).
Mischen, mit dem Pinsel auf ein Blech auftragen, trocknen lassen, prüfen, ..., und das eben so lange, bis es passt (ein Geduldsspiel).

Haben (alt eingesessene) Lackmischbetriebe oder Lackierereien nicht die alten Kunstharzrezepturen?
Eine Lackiererei bei mir in der Nähe hatte früher den benötigten Lack immer selbst nach Rezeptur angemischt, diese Stand in einem dicken Buch oder auf Mikrofish. Es wurden zeitgleich ca. 40 Farben maschinell gerührt, und der benötigte Rohstoff eben entnommen und abgewogen. Die Rezeptur war kein Geheimnis, ich stand daneben und durfte alles beobachten, bzw. sogar mit prüfen (was gewollt war).
Leider ist der Inhaber vor ca. 10 Jahren in Rente gegangen, und nun machen die eher Auto-Aufbereitungen oder Teillackierungen an neuen Autos mit Wasserbasis-Standardlacken (welche aber auch angepasst werden müssen).

Marc


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