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Induktivgeber Zündkabel 1 (Elektrik)

Eric65 @, Dingolfing, Sunday, 25.11.2018, 13:30 (vor 558 Tagen) @ vl1602

Hallo Volker,

... ist nicht ganz korrekt. Die frühe Lösung war ein Induktivgeber am Schwingungstilger. Beim M30 u. M20 vorne am Riementrieb. Da war auch der Sensor verbaut mit seiner Leitung nach oben zum Thermostatgehäuse. Da war dann eine Steckkupplung verbaut für den BMW-Tester mit dem roten/orangenen Käppchen drauf. Damit wurde auf die Umdrehung genau die Motor-Drehzahl gemessen.

Der M10 hatte das nie, auch die letzten K-, L- u. KAT LE-Jetronik nicht. Hier wurde der Drehzahlimpuls für den Service-Tester von der Zündspule direkt abgenommen, sowohl bei den Vergasermodellen, wie auch bei den Einspritzern, egal ob mit Spulenzündung (bis 78) oder TSZ-i.

Was da oben verbaut ist, ist ein Induktivgeber für das Zündkabel Zyl.1 und soll erkennen, wann Zyl. 1 zündet. Da diese alten Motore keinen Nockenwellendrehzahlgeber haben, genügt für (digitale) Nachrüstzündsysteme der Drehzahlgeber an der Kurbelwelle oft nicht. Die ersten digitalen Bosch Motronicen benötigten auch zwei Induktivgeber, den Drehzahlgeber und den Bezugsmarkengeber. Letzterer wurde dann in die Zündleitung als Ring-Geber integriert. Neuere Motorenkonstruktionen wie der M40 (der den M10 ablöste) haben diesen Geber direkt im Zylinderkopf an der/den Nockenwelle(n).

Es dürfte sich hier also um einen Geber für eine nachgerüstete digitale Zündanlage/Einspritzsystem handeln oder einfach um ein fest verbautes Diagnosetool zur korrekten Zündeinstellung.

Gruß Eric


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