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Karosserie (Blech, Glas, Innen- u. Außenausstattung) / Re: RAL-Grauton Unterboden
« Letzter Beitrag von Arne am 21 Juli, 2021, 16:33 »
Hallo,

vielen Dank euch drei! Das hilft mir auf jeden Fall weiter.

@Eric
Genau, das wäre nur Optik. Der Grund für meine Frage ist der, dass der der Unterboden größtenteils nahezu perfekt erhalten ist, inklusive originalem Farbnebel. Die Farbe brauche ich nur um einige, vom Flugrost befallene, Stellen auszubessern. Deshalb hätte ich gerne einen Farbton der möglichst nah am Original ist. Außerdem hab ich es an solchen Stellen gerne original ;)
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Karosserie (Blech, Glas, Innen- u. Außenausstattung) / Re: RAL-Grauton Unterboden
« Letzter Beitrag von Eric65 am 21 Juli, 2021, 14:02 »
Hallo Arne,

bei der "Lackierung" des Unterbodens der NK handelt es sich um ATL (anodische Tauchbadlackierung). Durch dieses elektrisch aufgeladene Tauchbad (an der Karosse liegt ein Pol an) wird die Karosse hindurch gefahren und anschließend bei ca. 160 C im Ofen eingebrannt. Anschließend erfolgt die Nahtabdichtung mit PVC. Danach wird auf   die Außenseiten der Karosse der Füller aufgetragen, geschliffen und decklackiert.  An Farbtönen für ATL/KTL sind bekannt das Lichtgrau, Dunkelgrau, Hellgrün und für die Ersatzteilfertigung Schwarz.
ATL war bis 77 im Einsatz, die NK, E3, E9 generell, beim 02 können die letzten 77er 1502 noch KTL (kathodisch)  erhalten haben. KTL ist der ATL überlegen, da sich diese auch in Hohlräumen gut abscheidet, ATL hat mit Hohlräumen ein Problem. (faradayscher Käfig)
In den 70ern hat man die Rostvorsorge noch dem Käufer überlassen, tat der was ... war´s gut, tat der nichts war die konstruktive Lebensdauer von nur 8 Jahren schnell erreicht. Ab E12 (72) und Folgemodellen wurde dann der Unterboden noch mit Steinschlagschutz PVC behandelt und evtl. ein "Hauch" Decklack drauf. Ob das bei später  NK auch noch kam, kann ich nicht sagen, ich denke nicht. (Ich habe schöne Bilder von der NK in der ATL/Lackiererei, leider gehören die nicht mir!)

Die Farbtöne von ATL/KTL entsprechen keinen RAL Farbtönen. Ich weis nicht, ob es Sinn macht, den Farbton genauso wieder her zu stellen, da man den "technischen" Originalzustand mit ATL (fast) nicht mehr herstellen kann, es wäre nur Optik. Sinnvoller ist nach meiner Meinung ein vollwertiger und dauerhafter Korrosionsschutz mit erneuter Passivierung (Phosphatierung), Grundierung (Epoxyd) und Decklack (2K-Acryl, kein Wasserlack!), wobei beim Decklack nichts dagegen spricht, sich am ATL-Farbton zu orientieren, ... wer´s braucht.  ;D
Persönlich neige ich dazu, Unterboden und Innenraum vollständig in Wagenfarbe aus zu lackieren.

Rohkarosse ab Werk (KTL "lichtgrau" E28)



vollständig auslackierte Rohkarosse (E12)



vollständig auslackierte Fahrgastzelle (E30)



vollständig auslackierte Rohkarosse (E12)



vollständig lackierter Unterboden (114)



Bleibt gesund!

Gruß Eric








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Hallo,

leider konnten einige Briefe nicht zugestellt werden und sind zurück gekommen, anbei ein Link zur Einladung zur Mitgliederversammlung.

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Hallo Uli,

was hast du dann letztendlich genommen?

Bristol mit einem Klecks schwarz.
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Karosserie (Blech, Glas, Innen- u. Außenausstattung) / Re: RAL-Grauton Unterboden
« Letzter Beitrag von JoergW am 20 Juli, 2021, 21:34 »
Hallo,

ich hab da auch lange rumgesucht. Original war das meines Erachtens die Farbe der Grundierung, die am Unterboden nur stellenweise (Radhäuser) mit Decklack lackiert wurde, der Rest wurde nur - da nicht abgedeckt - eingenebelt. Da wo kein Nebel hinkam, blieb es grau. Ob das über die ganzen Jahre immer das selbe grau war? Anscheinend wurde in späteren Jahren dann auch der Unterboden mehr mitlackiert. Zumindest bei meiner NK aus 1971 war das aber noch nicht so, gut sichtbar nach dem Trockeneisstrahlen.

Ich hab mich dann für RAL 7011 entschieden, das kam am besten hin, wenn auch nicht perfekt. Aber den Farbton gibt es als Brantho Korrux 3in1, das war meine Wahl, da sehr robuster, zäher Lack.

Vorher-Nachher-Vergleich siehe Bilder.

Grüße,
Jörg
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Karosserie (Blech, Glas, Innen- u. Außenausstattung) / Re: RAL-Grauton Unterboden
« Letzter Beitrag von Arne am 20 Juli, 2021, 15:02 »
Hallo Uli,

was hast du dann letztendlich genommen?

Ich bin momentan bei RAL 7000, leider etwas zu bläulich, aber etwas passenderes habe ich bis jetzt nicht gefunden. Im direkten Licht sieht es aber unpassender aus als es eigentlich ist (siehe Bilder).

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Allgemeines / Re: Überschwemmungen in der Eifel
« Letzter Beitrag von JoergW am 20 Juli, 2021, 14:29 »
Hallo,

mir gelingt es immer noch nicht, das Ausmaß überhaupt gedanklich wirklich zu (er)fassen! Ich habe schon alleine beruflich bedingt sehr viele Bekannte in der Eifelregion, mit jedem Telefonat wird einem mehr klar, was da und im Umkreis passiert ist! Zuallererst die immer noch vermissten Menschen, die Unsicherheit, die fehlende Grundversorgung, ganz zu schweigen von dem was alles noch danach kommt. Davon abgesehen, dass ganz ganz vieles niemals mehr so sein wird wie es war, weil einfach jahrhundertelang Gewachsenes zerstört wurde.

Mein tiefes Mitgefühl an alle, die davon betroffen sind!
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... meine Vermutung, das Rückfördervolumen der (Trommel-) Radbremszylinder beim Lösen der Bremse übersteigt das mögliche Volumen des einstellbaren Bremsdruckminderers. Der ist wahrscheinlich für Scheibenbremssättel gedacht, da ist das wesentlich weniger.
Leider nicht. Der ist Universell, bzw. auch explizit für Trommeln gelistet.

Eine mögliche Abhilfe könnte sein, die Trommelbremsbeläge auf so wenig Kolbenhub am Radbremszylinder einzustellen wie möglich
Hab ich ausprobiert-hat leider nichts gebracht

Das "Vordruckventil" (2) am HBZ für die Trommelbremse hast du verbaut?
Hab ich nicht (hatte die Einkreisbremse nicht) - Liegt aber schon bereit und das wollte ich einbauen nachdem der Regler eingebaut ist.

P.S.: Wie gehst du das "Problem" mit dem TÜV an?
Kein Problem...
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Hallo Uli,

... meine Vermutung, das Rückfördervolumen der (Trommel-) Radbremszylinder beim Lösen der Bremse übersteigt das mögliche Volumen des einstellbaren Bremsdruckminderers. Der ist wahrscheinlich für Scheibenbremssättel gedacht, da ist das wesentlich weniger.
Eine mögliche Abhilfe könnte sein, die Trommelbremsbeläge auf so wenig Kolbenhub am Radbremszylinder einzustellen wie möglich, ... dann tritt das Problem aber verspätet mit einsetzendem Belagverschleiß erneut auf und die Bremse müsste wieder nachgestellt werden, nicht optimal.
Das "Vordruckventil" (2) am HBZ für die Trommelbremse hast du verbaut?

http://de.bmwfans.info/parts-catalog/114-Sedan/Europe/2002ti-M10/browse/brakes/brake_master_cylinder/

Hier könnte auch noch eine Ursache für das Problem bestehen. Vielleicht "harmoniert" beides zusammen nicht? Verbauen oder weglassen?

Bleibt gesund!

Gruß Eric

P.S.: Wie gehst du das "Problem" mit dem TÜV an?






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So nach der ersten Probefahrt treten die Probleme auf.
Der Bremsdruckminderer lässt einen Restdruck im System zurück, sobald er 3 oder mehr Umdrehungen zugeschraubt ist.
Der Restdruck ist so hoch, dass die hinteren Bremsen sich aufgebockt nicht von Hand drehen lassen.
Entlüftet war sauber, das Teil ist auch richtigherum eingebaut. Wenn ich die Entlüfterschraube am Radzylinder aufdrehe bekomme ich ein Volumen von etwa 0.5cm³.
Ich habe den Hersteller angeschrieben aber frage auch mal hier in die runde: ist da was bekannt?
Ausser dem Einbau des Ventils wurde sonst nichts am System verändert.

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