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Allgemeines / Re: Alpina Schriftzug auf Ventildeckel
« Letzter Beitrag von Lars, Frankfurt am 25 November, 2021, 14:20 »
Hallo zusammen, hallo Michel,

mir drängt sich der Eindruck auf, daß eventuell in deinen Beiträgen zwischendurch der eigentliche rote Faden verloren geht und stattdessen dann mit einem grünen oder gelben weitergemacht wird. Daher mag ich mich mal an einer Sortierung versuchen.

„Wenn man Frau Miller glauben schenken darf“

Du darfst (bzw. durftest … wobei … damit keine Mißverständnisse aufkommen: Bei Alpina wird man sie nicht mehr ans Telefon bekommen, denn sie ist schon ne Weile im Ruhestand. Privat könnte man – wenn man denn die Nummer hätte – meines Wissens wohl schon noch mit ihr telefonieren. Auf meine - nicht höchstaktuelle – letzte Nachfrage versicherte man mir, ihr ginge es weiterhin gut.) Frau Miller seeehr weitgehend Glauben schenken. Fehler macht jeder, der ein Mensch ist. Weit überwiegend würde ich aber soweit gehen, daß Jemand, der von ihr in einem freundlichen Gespräch gegebene Auskünfte anzweifelt (sie konnte je nach Art der Ansprache auch genervt reagieren und dann hast du gar nichts erfahren oder sie hat dir auch mal Sch… erzählt   ...   frag mich, woher ich das weiß   …   wir hatten uns dann aber auch wieder vertragen :) ), wahrscheinlich auch anzweifelt, daß Burkard Bovensiepen jemals geboren wurde. Was ja in Zeiten, in denen für Manche die einzig wahrhaften Informationen aus den asozialen Medien stammen, vielleicht sogar nicht mehr völlig unmöglich ist. Wobei ich mit dem letzten Satz absolut nicht dich meine, Michel - nur allgemeines Kopfgeschüttel eines wohl langsam Altwerdenden, der sich mit neuen Gebräuchen etwas schwer bis gar nicht anfreunden kann!

Dann ist wohl für frühe, deutsche Fahrzeuge eine Einteilung in einige Kategorien hilfreich:
1. Autos, die von Alpina selbst auf eigene Veranlassung aus neuen BMWs als Komplettfahrzeuge in absolut vollem Ornat umgebaut wurden. Das gibt es heutzutage häufiger (bzw. werden es heute meist gar nicht erst BMWs sondern es wird schon im Produktionsprozeß in Richtung Alpina umgesteuert), war in den Anfangszeiten aber sehr selten.
2. Autos, die von Alpina auf Kundenbestellung als Komplettfahrzeuge (um)gebaut wurden. Das ist heutzutage wohl der Regelfall, war früher aber ebenfalls selten.
3. Autos, die von Alpina selbst mit einzelnen, von Alpina lieferbaren Goodies teilumgebaut wurden.
4. Autos, die in von Alpina autorisierten, anderen Werkstätten teilumgebaut wurden.
5. Autos, die irgendwo mit bei Alpina neu bestellten Teilen umgebaut wurden.
6. Autos, die irgendwo mit irgendwo gebraucht gekauften Alpina-Teilen umgebaut wurden.
Worüber ich im Folgenden schreiben möchte und wie ich im Übrigen auch die Intention des Ursprungsthreads verstanden habe, sind die Kategorien 1-3 und eingeschränkt auch 4. Vielleicht kann man einen Vergleich ziehen mit dem Zusammenspiel von Lack- und Innenraumfarben beim 02. Für weiße oder silberne Fahrzeuge gab es in den Prospekten die Innenraumfarbempfehlung blau und so ist nach meiner meiner Wahrnehmung auch die überwiegende Mehrheit ausgeliefert worden. Man konnte aber auch schon bei Neuwagen umbestellen - gab es selten, ist aber mit einigen noch unangefassten Ersthändern glaubhaft nachzuvollziehen. Dagegen stünden dann die Exemplare, die bei späteren Bearbeitungen mal aus diversen Gründen umgerüstet wurden - ne Zeit lang war z.B. innen schwarz mal unheimlich in. Das übertragen Typische, auf das ich mich im Alpina-Zusammenhang beziehe, wäre nun innen blau. Wobei das bei frühen Alpina-Wagen schon deutlich weniger eindeutig ist.

Weiter ist vorab vielleicht noch hilfreich, ein Wort zum heutigen Zustand der weitestgehend vor über 40 Jahren gebauten Schätzchen zu verlieren. Da ich die Qualität meines eigenen Erinnerungsvermögens bezüglich so lang zurückliegender Ereignisse kenne, vertraue ich meist weder (ausschließlich) den mündlich überlieferten Infos des Erst- und noch viel weniger denen von Zweit-, Dritt-, Viert- oder wievielauchimmer-Besitzern, die mir nur noch im Stille-Post-Prinzip Hörensagen weitergeben können. Gleichlautende Berichte mehrerer Alpina-MA aus Originalzeiten sind schon wertiger. Originale Papiere und Rechnungen können hilfreich sein. Ich verweise auch hier aber nochmal auf die schon oben erwähnten Fehler, die Menschen eben machen – da ich in den Originalunterlagen, die ich schonmal zu sehen bekommen habe, mehrfach Rechtschreibfehler vorgefunden habe, halte ich es nur für wahrscheinlich, daß auch sachliche Fehler zumindest möglich sind. Möglichst unangefasste, nicht schon mehrfach umgebaute oder restaurierte Fahrzeuge oder solche, bei denen zumindest eine glaubhafte Dokumentation des Ursprungszustands vorhanden ist, sind eine wertvolle Quelle.

„den in schwarzem Hammerschlag-Lack lackierten Ventildeckel“

Zu der Farbe der Ventildeckel, die ich gesehen habe und deren Originalität ich geglaubt habe, würde ich jetzt nicht exakt schwarz sagen. Dass mag aber auch an meinem Farbempfinden liegen und zumindest Hammerschlag war´s.

„angeblich nur auf Präsentationswagen verbaut war“

Das ist nicht angeblich so, das ist sehr wahrscheinlich so. Und dem widerspricht auch nicht, daß man Schriftzüge einzeln kaufen und selbst anbringen (lassen) konnte, denn darum ging es ja gar nicht. Es ging darum, wie ein Wagen der ersten drei Kategorien typischerweise ausgeliefert wurde, wenn nichts sonderbestellt wurde. Ich habe zwischenzeitlich von mehreren Alpina-MA bestätigt erhalten, die damals im betreffenden Zeitraum schon dort an maßgeblicher Stelle gearbeitet haben, daß Autos/Teile, die für zu veröffentlichende Fotos abgelichtet wurden, natürlich mit so vielen deutlich erkennbaren Alpina-Symbolen bestückt wurden, wie ohne Zirkus-Anmutung möglich (wobei der Geschmack für Zirkus in den 70ern scheinbar teilweise noch anders definiert war als heute  ;D ). Denn die Betrachter sollten ja auch eindeutig sehen, daß es sich um ein Produkt von Alpina und nicht von BMW oder der damaligen Konkurrenz handelt, was bei einem unornamentierten M10-Motor mit Doppelvergaseranlage sonst gar nicht mal einfach gewesen wäre. In Kundenfahrzeuge (die nicht auch für die Presse benutzt wurden, was es damals auch gab) kam das in der Form aber typischerweise nicht rein. Allerdings konnte der Kunde selbstverständlich sagen „Ich will das so wie in der Zeitung“ und hat das dann bekommen, wenn er es bezahlt hat.

„Und nun kommt`s: Das ist ein Privatauto!“

Was genau kommt denn da bzw. welche Schlußfolgerung ergibt sich deiner Meinung nach unausweichlich? Ich denke doch keine in deinem Sinne: Car&Driver ist immer noch eine renommierte Auto-Zeitung, soweit ich weiß - somit ein Kundenfahrzeug für Presseverwendung. Und mit der Größe und den finanziellen Möglichkeiten, die Alpina damals hatte, war das auch durchaus typisch, daß sie nicht für jeden belieferten Markt eine Flotte neuer Showcars bereitstellen konnten. In zumindest der späteren 02-Zeit und auch noch danach hatten sie in den USA meines Wissens maßgeblich Hardy&Beck und Miller&Norburn, mit denen sie als autorisierte Händler zusammengearbeitet haben. Ob das bei dem in Rede stehenden Wagen auch schon so war, habe ich keine Ahnung.

„der modernisierte Schriftzug auch bei Alpina selbst keinen Gefallen gefunden“

Achso? Deshalb haben sie ihn dann also entworfen, fertigen lassen und auch Jahrzehnte beibehalten? Der 120mm sieht übrigens so aus wie angehängt – ich war zufällig in der Halle, hab den Grabbel-Karton recht schnell gefunden und dann muß Marcus nicht ran. Das ist komplett Plastik und die erhabenen Buchstaben sind so matt alusilbrig lackiert.

„Erstvorstellung des A4 in AMS September 1973“

Das soll nach meinen – allerdings nicht so 100% bestätigten – Infos auch ein Privatauto eines damaligen Alpina-Mitarbeiters gewesen sein, mit dem damals die 02-TÜV-Abnahmen gefahren wurden. Den Namen lasse ich hier jetzt mal weg. Ich habe Bilder und eine Kopie vom deutschen Brief, als der Wagen später in den USA war (wo ich nicht weiß, ob er noch ist oder überhaupt noch existiert).

„leicht kursive, gegossene Schriftzug“

Das hat Gründe, warum der so aussieht. Einer liegt in geschützten Rechten, die bei Alpina liegen, worüber ich mich schonmal länger mit Florian Boversiepen unterhalten hatte. Um jetzt hier nicht den Eindruck von gaaanz dicke Hose aufkommen zu lassen: Ich bin mit Familie Bovensiepen nicht näher bekannt oder befreundet – das war mehr so ein Unfall, als ich bei einem Anruf in Buchloe eigentlich was ganz Anderes wollte und ungefragt weiterverbunden wurde. Herr Bovensiepen war dann aber überaus freundlich und hat sich viel Zeit genommen. Wenn ich die Chance schonmal habe, werde ich dann ja auch mal babbelig. Zu den Schutzrechten möchte ich mich hier nicht im Detail auslassen. Mir wurde aber glaubhaft versichert, daß für umfangreiche Verletzungen (Massenware aus China beispielsweise) bei Bekanntwerden Gegeninstrumente zur Verfügung stehen und genutzt werden.

„Alpinaschriftzug 3000mm, schwarz oder silber“

Tippfehler gehe ich davon aus. 300mm sind richtig. Und es sind Aufkleber gemeint. Zumindest hab ich die bekommen, als ich das vor 30 Jahren oder so in der dann aktuellen Angebotsliste immer noch lesen konnte und testweise bestellt habe.

Beste Grüße, Lars.
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Allgemeines / Re: BMW E30 M3 /Alpina B6 3.5S Projekt
« Letzter Beitrag von Jamesbrot am 25 November, 2021, 13:53 »
Gibt es denn noch mehr Stellen mit der VIN Nummer ?
Wie kann ich weiter gehen zum überprüfen?
Unterlagen gibt es nur den Brief.

Liebe Grüße
Paul
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Allgemeines / Re: Alpina Schriftzug auf Ventildeckel
« Letzter Beitrag von Freitag am 25 November, 2021, 12:06 »
Hallo,
ich sehe das auch so, zweiter Schriftzug auch am Heck ist der vom schwarzen 02 mit den Zubehörteilen. Ab Modell 1974 haben die Alpina 02 jedenfalls am Heck bzw. auf den Heckspoiler den Alpinaschriftzug von 300 mm, den es ja heute noch gibt. Werbefotos von mehreren schwarzen 02 mit grün/blauen Dekoset, den dunkelroten A4 aus der Versteigerung und den silberen A4 von Alpina vom Jubiläum haben meiner Meinung auch diesen Schriftzug passend zum Dekoset, das ja man ja immer noch bei Alpina erwerben kann.
Gruß
Gerd
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Antrieb (Motor,Vergaser,Auspuff) / Re: Ansaugbrücke dbilas vs. BMW
« Letzter Beitrag von Gerald am 25 November, 2021, 09:13 »
...........als doch, im Weber Handbuch steht max 5°  und mit der dbilas Brücke stehen die Vergaser bei 10° Neigung 
Die Frage ist welchen Nachteile das ganze hat ???  dem Gemisch ist es sicher egal wie du schreibst Wolf         


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Allgemeines / Re: BMW E30 M3 /Alpina B6 3.5S Projekt
« Letzter Beitrag von Wolfgang am 25 November, 2021, 08:48 »
Danke, vertipppt, berichtigt.

Gruß
Wolfgang
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Allgemeines / Re: BMW E30 M3 /Alpina B6 3.5S Projekt
« Letzter Beitrag von vl1602 am 25 November, 2021, 08:40 »
Gruß Volker
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Allgemeines / Re: BMW E30 M3 /Alpina B6 3.5S Projekt
« Letzter Beitrag von vl1602 am 25 November, 2021, 08:38 »
@ Wolfgang..
3,25  soll es wol sein.... :D
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Allgemeines / Re: BMW E30 M3 /Alpina B6 3.5S Projekt
« Letzter Beitrag von Wolfgang am 24 November, 2021, 23:43 »
Gute Abend,
habe schon von vielen gehört das sie die Fahrgestellnummern ausgeflext und in ein gleiches Auto eingeschweißt haben… das sollte doch funktionieren.
...
Paul

Öhm .... Klar, das geht und ds wird schon mal öfter gemacht, ist aber eben genau nicht legal.

Das Diff scheint dann das originale M3 zu sein, 3,25 mit Sperre, Glückwunsch.

Gruß
Wolfgang
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off topic, eBay, privates / Re: PC Problem
« Letzter Beitrag von peterzehner am 24 November, 2021, 23:13 »
hallo Leute,
vor mehr als 1 Monat hatte ich das gleiche Phänomen zwischen meinem PC und dem Handy.
Der PC will ums Verrecken nicht mein Handy erkennen.(APPLE Handy ,es wurde bevorzugt für meine Fotodatei verwendet) und so ist es immer noch heute.
Div. Versuche mit Treiberupdate wie oben geschildert,waren erfolglos.
Wer könnte mich konkret unterstützen?
Jedenfalls werde ich mit Spannung verfolgen wie die Sache zwischen PC und Drucker ausgeht
Gruß
Peter
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Allgemeines / Re: BMW E30 M3 /Alpina B6 3.5S Projekt
« Letzter Beitrag von Jamesbrot am 24 November, 2021, 22:38 »
Gute Abend,
habe schon von vielen gehört das sie die Fahrgestellnummern ausgeflext und in ein gleiches Auto eingeschweißt haben… das sollte doch funktionieren.

Bin mir jedoch relativ sicher das es sich um die originale VIN handelt. Denn der Verstorbene Besitzer hatte mir damals mal gesagt das dieser M3 mal vor vielen Jahren geklaut wurde und nach einiger Zeit dann dieses Auto bei einer Polizeibehörde verkauft wurde. Die Unterlagen von der Staatsanwaltschaft aus Frankfurt habe ich auch noch. Deswegen müsste das normalerweise alles übereinstimmen.
Es hat mich nur gewundert das der originale Brief noch vorhanden ist.

Liebe Grüße
Paul
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