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Wartungsfreie Batterie ??

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Wolfgang _ B:
Hallo o2 Schrauber,

um einen erneuten Totalschaden einer ach so innovativen wartungsfreien Batterie zu umgehen,

habe ich meine neue wartungsfreie Batterie mit Löchern und Stopfen getunt.

Zum kontrollieren des Säurestands,denn Wasser verdunstet auch bei einer wartungsfreien Batterie, (siehe Bilder) nach 4 Jahren war der Säurestand soweit abgesackt,

dass die Platten gut einen 1 cm unbedeckt waren.

Batterie ließ sich auch nach auffüllen von D-Wasser nicht mehr laden.

Freundlicher Gruss , ein sonniges und vor allem Gesund bleiben, neues Jahr. :worship:

Wolfgang _ B

Coupe2000:
Hallo Wolfgang,

ein gutes neues Jahr für dich und alle anderen!

Gute Idee mit der Batt! Nur 4 Jahre durchgehalten ist wirklich nicht viel!
Ich möchte eigentlich auch mal in meine "reinschauen".
Macht es was aus, wenn etwas Bohrmaterial auf die Bleiplatten fällt?
Die Markierungen der Öffnungen kann ich bei meiner schwarzen gut erkennen.;-)

LG
Jörg

Eric65:
Hallo Wolfgang,

... das lag aber nicht an der "wartungsfreien Batterie". Wartungsfreie Batterien sind auch nicht komplett geschlossen, sondern sind so konstruiert, dass beim Betrieb verdampfendes Batteriewasser (reines Wasser) an der Batteriedecke kondensiert und wieder in den Kreislauf zurück tropft.

Es ist nur noch eine Öffnung für einen evtl. entstehencden Überdruck vorhanden, Batteriewasser braucht nicht mehr nachgefüllt zu werden. Für normalen Betrieb ist eine Lebensdauer von mindestens 5 Jahren vorgesehen. Durch entsprechende Pflege und Wartung habe ich es geschafft Batterien mit bis zu 16 (sechzehn!) Jahren Lebensdauer zu erhalten. Diese Methusalems habe ich nicht wegen Versagens getauscht, nur einfach weil sie mir zu alt waren, tun aber immer noch als Starthilfe Dienst.

Für ein langes Batterieleben sorgt ein sog. Batteriejogger, über die lange Winterpause angeschlossen, verhindert er durch Hochstromimpulse das Sulfatieren der Anoden und die Bildung von Anodenschlamm, der die Zellen kurzschließt.

Dein Problem ist ein nicht zum Batterietyp passender (defekter?) Laderegler der Lima, der die Batterie über die Ladeschlußspannung hinaus weiter läd und zum kochen bringt. Dann entweicht natürlich Batteriewasser über das Überdruckventil der Batterie, die Batterie trocknet aus, sulfatiert, die Isolation versagt und die Bleielektroden sondern Anodenschlamm ab der die Batterie kurzschließt.

Zu Testzwecken würde ich mal nach einer ausgiebigen Testfahrt die Temperatur und Ladeschlußspannung der Batterie überprüfen, sonst droht der Neuen das gleiche Schicksal ... oder wieder auf einen Batterietyp wechseln, bei dem Wasser nachgefüllt werden kann. Das behandelt aber nur das Sympthom, nicht die Ursache.

Gruß Eric

Wolfgang:
Hallo Namensvetter,

gutes Neues!
Ich würde auch eher ein Problem bei der Ladesteuerung suchen gehen, denn verkochte Batterien gab es immer schon, wenn die Ladespannung zu hoch war oder Ladegeräte über den Winter es zu gut meinten.

Meine Batterien halten ziemlich ewig....

Gruß
Wolfgang

Wolfgang _ B:
Hallo o2 Schrauber,

der Regler ist neu, passend für die 65Ah Lima.

Bei laufendem Motor Spannung zwischen 13,8 – 14,5 V  an eingebautem Voltmeter abgelesen.

Werde in der kommenden Saison die Ladespannung mal genauer mit einem Multimeter kontrollieren.

Anbei ein paar Bilder von meiner umgebauten Lima.

Freundlicher Gruss
Wolfgang _ B

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