Diese alten Steuergeräte sind rein analoge Technik. Erst mit der Motronik kam da ein Mikroprozessor rein...
Die Steuergeräte haben nur sehr wenige Elkos drin, sind aber auch nicht unempfindlich darauf.
Es ist in aller Regel 1 größerer Elko von Roederstein drin, meist 470uF für die Spannungsregelung. Der ist relativ langlebig, wird aber meistens taub... was komisches Regelverhalten machen würde...
Die anderen Elkos haben eine wesentlich bessere Qualität als heutige Bauarten, die sind teilweise Raumfahrttechnik. Sie sind nicht mit Gummi abgedichtet, sondern mit Glas. Komplett gasdicht vergossen, damals und auch auch heute extrem teures Material. Ich habe hier noch Kondensatoren dieser Bauart aus den 60er Jahren, die funktionieren nach wie vor... und werden es auch in weiteren 50 Jahren noch tun. Diese Glas Elkos werden nicht das Problem sein... nur das etwas neumodischere billigere Material danach.
Leider werden diese Steuergeräte in Mischbauweise erstellt.
Bei den Steuergeräten mit Mikroprozessoren sind die Eproms ein kommende Ausfallquelle. Sie verlieren ihre Programmierung... sowas wie Alzheimer. Hatte ich schon mehrfach, Eproms mit Datenverlust. Ein defektes Bit im Speicher reicht um alles sehr nachhaltig zu stören. Wenn man dann kein Backup des Eproms hat... das haben vielleicht 0,000001% der Besitzer... dann kann man das zwar problemlos nachprogrammieren, aber dazu muss man den Datensatz eben haben.