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Wie ist kommt sowas durch die QS?

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Max R.:
Hallo,

ich wollte meine Tii Federbeine zu Kw schicken, um mir ein V3 bauen zu lassen. Dabei ist mit aufgefallen, dass einige Federbeine von mir nicht symmetrisch sind. Eventuell aufgrund falschem Einspannen beim bearbeiten im Werk. Wie kann sowas durch dir QS kommen?
Nun zu meiner Frage. Hat die asymmetrische Bauart Negative Einflüsse auf die Stabilität oder Sicherheit oder ist es nur ein „Schönheitsfehler“?
Weiterhin sind auch die Löscher für die Aufnahme des Bremssattels nicht immer mittig vom „Auge“ hat das Folgen?
Bilder hänge ich mal mit an.

Vielen Dank

Max R.

Max R.:
Nachtrag:

Uiuiui die lange Nachtschicht hat mir wohl nicht gut getan!
Wenn ich könnte würde ich die Rechtschreibung korrigieren.
Tut mir leid, dass ich euch das zumute.

Grüße
Max R.

Herwig:
Hallo Max,

zumindest das Federbein, von dem Du die Fotos eingestellt hast, ist m.E. so nicht von BMW produziert worden.
Die deutlich erkennbaren WIG-Schweißspuren deuten meiner Meinung darauf hin, dass da schonmal ein anderes Standrohr eingesetzt wurde.
Wird ja z.B. auch beim Umbau auf Gewindefahrwerk ähnlich gemacht.
Dabei kann dann bei nicht sorgfältigem Arbeiten ein Versatz zwischen Achsstummel und Traggelenkaufnahme entstehen.
Wirkt sich natürlich auf die Spureinstellung aus, solange das damit aber noch ausgeglichen werden kann, sollte das unproblematisch sein.

Viele Grüße

Herwig

JET:
Hallo,
1. Ich weiß von Früher das man die so weit wie möglich aus der Mitte gesetzt hat um so einen gewissen Sturz zu erzeugen.
    Wenn Du so unterschiedlich gefertigte Federbeine einsetzt, solltest Du beim vermessen davon aus gehen das da auch unterschiedliche Werte bei raus kommen.
    Das kann man möglicherweise aber durch verstellbare Domlager wieder ausgleichen.
2. Durch die ....QS gehen....
    Auch früher wurde in der QS zur Überprüfung meist ein Stichprobenverfahren angewendet.
    Hierbei orientiert man sich an der Normalverteilung (Gaussche Glockenkurve)
    Da gibt es eine Aussagewahrscheinlichkeit von (95% +/- 1sigma; 99,2% +/2sigma; 99,89% +/- 3sigma)
    Sollte eine Verteilung von Messwerten innerhalb von +/- 3sigma liegen könnte der Wahrscheinlichkeit nach immer noch 0,11% außerhalb der Messwerte liegen.
    Das erklärt die Möglichkeit, das solche Bauteile möglicherweise zum Einsatz gekommen sind.
    Wahrscheinlicher ist aber die Erklärung , das da früher schon mal was umgearbeitet wurde.

Grüße aus dem Oberbergischen

Max R.:
Vielen Dank schon einmal.

Das mit den Wig Spuren habe ich auch schon beobachtet. Jedoch ist das Standrohr definitiv ein originales, da dort Boge made in west germany etc. eingestanzt sind.

Mir ging es tatsächlich auch eigentlich nur um die Rechte Verschraubung. Dort ist das Loch nicht mittig gebohrt wurden. Weiterhin ist der Zapfen leicht versetzt. Passen tut es alles.

Ob es sich bei der Spur bemerkbar macht glaube ich kaum. Es handelt sich um ca. 1 - 1,5mm versatz.
KW wird sicherlich alles recht mittig einbauen.

Grüße
Max

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