Hallo zusammen,
wie versprochen, geht es hier nun mal wieder weiter. Beim Karosseriebauer angekommen und abgeladen verging erst mal ein kleines Päuschen, denn die Karosse sollte Hochdruck-Wasserstrahl-Entlackt werden und dazu kommt eine Fachfirma mit schwerem Gerät und erledigt das. Damit sich das auch kostenmäßig rentiert, sollen mindesten 2 oder gar 3 Karossen entlackt werden, um die Anfahr- u. Maschinenstundenkosten im erträglichen Rahmen zu halten ...
Nach dem Wasserstrahlentlacken sah das Ding so aus ...



.... und hier zeigten sich gleich die nächsten Katastrophen:
ein schwerer Unfallschaden hinten links:

eine schwer malträtierte Seitenwand hinten rechts:

und zahllose weitere Durchrostungen an der Außenhaut:

... weshalb ich mich letztendlich entschlossen habe, beide hintere Seitenwände mit dem Heckblech zu tauschen, ... weil sie gerade lieferbar waren.

Warum die Seitenwände komplett? ... mein Karosseriebauer sagte, das es genauso teuer kommt, die vielen kleinen Durchrostungen und die Radläufe zu flicken, als die Seitenwände komplett zu tauschen und das Endergebnis ist ein völlig anderes.
Das die Außenschweller getauscht werden mussten war klar. Bei dieser Gelegenheit wurden auch gleich links und rechts optimierte Gurtanschraubpunkte gesetzt.

Damit aber nicht genug. Bei der Demontage des Heizkastens ist mir schon etwas aufgefallen, was die Spätfolge einer permanent undichten Heizung ist und was passiert, wenn man das Jahrzehnte ignoriert:


Was aber bei weitem am schwersten wog, .... beide Motorlängsträger erwiesen sich nach dem öffnen der Deckbleche als hoffnungslos durchgerostet.


Da beide Längsträger in unterschiedlicher Qualität lieferbar sind, werden sie getauscht und die rostigen Dinger schonend für den Rest herausgetrennt.
Bei der Menge an Durchrostungen viel auch schon gar nicht mehr ins Gewicht, das das Wasserkastenblech und das dazugehörende Deckblech auch rettungslos durch waren. Die werden auch getauscht, was aber nicht so einfach war, denn da ist nix mehr lieferbar.
Weiter geht´s mit dem Öffnen der A-Säulen und entfernen der Pistolenbleche um ans innere der Radhausdome zu gelangen.

Da nun alle Schadbleche heraugetrennt waren, wurde die Karosse mit Streben versteift und dann ging es zum Sandstrahlen, zumindest von dem kläglichen Rest der übrig geblieben ist.


So, das war´s mal wieder. So zerlegt wurde die Karosse zum Strahlbetrieb gebracht, sandgestrahlt und mit Epoxy grundiert.
Weiter geht es dann, wenn die Karosse zurück ist, .... da kam noch so einiges zum Vorschein.
Bis bald ... Gruß Eric