Neueste Beiträge

Seiten: 1 2 3 [4] 5 6 7 8 9 10
31
Das ist nicht ab Werk so gewesen
32
Hallo Max,

besteht evtl. die Möglichkeit einen Satz Federbeine zusammen zu stellen, der gespiegelt (a)symetrisch ist? Dann passt wenigstens Links zu Rechts und die Achsgeometrie ist symetrisch und hat beidseitig die gleichen Werte. Man könnte dann auch Vorteile daraus ziehen und der Achse etwas mehr Nachlauf verpassen, ... das ergibt einen stabileren Geradeauslauf. Allerdings gibt´s dann ein linkes und ein rechtes Federbein, wie bei allen anderen Typen auch.

Im Werk wurden übrigens alle Bearbeitungen, (Achszapfen, Lenkhebelverschraubung, Bremssattelaugen, Dämpferrohr) in einer Aufspannung des Rohlings bearbeitet, sollten also immer maßhaltig sein, auch wenn der Rohling mal "etwas schief" gespannt wurde.

Gruß Eric

33
Danke für die Antwort.
Ich glaube, entweder beheben wir den einen Fehler, oder den anderen.
Klar kann man das Getriebe weiter hoch setzen, damit die Hardyscheibe sich entspannt, aber dadurch knickt die Welle am Mittellager ja noch mehr ab. Oder man setzt das Mittellager höher, sodass die Kardanwelle eine Linie bildet, aber dann wäre die Hardy-Scheibe unter erheblich mehr Spannung.
Ich weiß nicht, wie man beides gleichzeitig hinbekommt, außer das Mittellager mindestens 1cm hoch zu bekommen (was ja nicht möglich ist, da man es mit Unterlegscheiben lediglich tiefer, nicht höher bekommt).
34
Hallo ihr Beiden,

... das ist völlig easy zu beheben. Mit größter Wahrscheinlichkeit hängt die Motor-/Getriebeeinheit am hinteren Getriebelager etwas zu tief. Abhilfe: Legt mal eine 1mm Beilagscheibe unter das hintere Getriebelager mit dem Durchmesser des Getriebelagers auf die Getriebetraverse und hebe damit das Getriebe etwas an. Nun das Spaltmaß an der Hardyscheibe messen, .... sollte schon so ca. 1 mm weniger sein. Reicht´s nicht, ne zweite Scheibe unterlegen bis ihr das 0 Maß erreicht.

Eigentlich sollte der Kardan absolut gerade verlaufen, ohne Knicke, weder am Getriebeausgang, noch am Achsgetriebe und schon gar nicht am Mittellager. Ist da was geknickt, ergeben sich im Betrieb Brummgeräusche und erheblicher Verschleiß an der Hardyscheibe, ... auch die Kreuzgelenke leiden, können "Rattermarken" bekommen und zerstören dann das Mittenlager.

Es gibt auch noch die Methode, die Motorgetriebeachse mit Hilfe eines Teleskoprohres zu ermitteln, dass man auf den Dorn des Getriebeausganges steckt und damit auf das Achsgetriebe zielt. Auch hier wieder Ausrichten durch unterlegen von Scheiben am Getriebelager oder wenn´s andersrum sein muss, durch unterlegen von Scheiben an der Traverse, damit diese tiefer kommt.

Nicht davon irritieren lassen, dass der Kardan NICHT geradlinig durch den Tunnel läuft, sondern ganz leicht diagonal. Das ist richtig so und dient der Abstützung von Drehmomenten, damit diese keinen (oder weniger) Einfluss haben auf die Fahrdynamik.

Gruß Eric





... das ist jetzt ein Getrag 245 im Automatiktunnel, aber das Prinzip der Einstellung und Ausrichtung des Kardan mit Unterlegscheiben ist beim 02 immer das Gleiche.






35
Vielen Dank schon einmal.

Das mit den Wig Spuren habe ich auch schon beobachtet. Jedoch ist das Standrohr definitiv ein originales, da dort Boge made in west germany etc. eingestanzt sind.

Mir ging es tatsächlich auch eigentlich nur um die Rechte Verschraubung. Dort ist das Loch nicht mittig gebohrt wurden. Weiterhin ist der Zapfen leicht versetzt. Passen tut es alles.

Ob es sich bei der Spur bemerkbar macht glaube ich kaum. Es handelt sich um ca. 1 - 1,5mm versatz.
KW wird sicherlich alles recht mittig einbauen.

Grüße
Max
36
Hallo zusammen,
wir sind´s mit dem roten 1502 aus Bonn.
Gerade haben wir Unsicherheiten beim Einbau der Kardanwelle.
Die Kardanwelle (übrigens frisch überholt), lässt sich nicht so ideal und einfach einbauen, wie die Reparaturanleitung es nahe legt.
Es gibt zwei Probleme:

1. Spalt an der Hardyscheibe:
Bei gelösten Schrauben der Hardyscheibe entsteht ein Spalt von ca. 1mm an der Unterseite. Das ist auch das Maximum, was laut BMW-Anleitung erlaubt ist.

2. Wir haben einen "Knick" der Kardanwelle am Mittellager. Das Mittellager müsste theoretisch etwas weiter nach oben, was man auch durch leichtes Biegen der beiden Halter hinkriegen würde. Allerdings vergrößert genau das ja wieder die Spannung bzw. den Spalt an der Hardy-Scheibe.   Konkret ergibt sich ein Knick von ca. 8mm auf einer Länge von 85cm. Gemessen haben wir das mit einer selbst gebauten Lehre von 85 cm Länge.

Im Handbuch wird zwar von zwingendem Ausrichten vor Einbau der Kardanwelle gesprochen, wie ideal und knickfrei das Ergebnis aussehen muss, steht da aber nicht. Ich denke mir, wenn man die Kardanwelle perfekt gerade ausrichten könnte, hätten die damals da doch auch keine Kreuzgelenkte, sondern einfach eine unflexible Kardanwelle verbaut, oder?


Hier noch ein paar Bilder:

https://ibb.co/bjBJ2Wsq

https://ibb.co/7dkLStGH

https://ibb.co/nsXB2tf2


Lieben Gruß Stefan und Luis
37
Hallo,
1. Ich weiß von Früher das man die so weit wie möglich aus der Mitte gesetzt hat um so einen gewissen Sturz zu erzeugen.
    Wenn Du so unterschiedlich gefertigte Federbeine einsetzt, solltest Du beim vermessen davon aus gehen das da auch unterschiedliche Werte bei raus kommen.
    Das kann man möglicherweise aber durch verstellbare Domlager wieder ausgleichen.
2. Durch die ....QS gehen....
    Auch früher wurde in der QS zur Überprüfung meist ein Stichprobenverfahren angewendet.
    Hierbei orientiert man sich an der Normalverteilung (Gaussche Glockenkurve)
    Da gibt es eine Aussagewahrscheinlichkeit von (95% +/- 1sigma; 99,2% +/2sigma; 99,89% +/- 3sigma)
    Sollte eine Verteilung von Messwerten innerhalb von +/- 3sigma liegen könnte der Wahrscheinlichkeit nach immer noch 0,11% außerhalb der Messwerte liegen.
    Das erklärt die Möglichkeit, das solche Bauteile möglicherweise zum Einsatz gekommen sind.
    Wahrscheinlicher ist aber die Erklärung , das da früher schon mal was umgearbeitet wurde.

Grüße aus dem Oberbergischen
38
Hallo Max,

zumindest das Federbein, von dem Du die Fotos eingestellt hast, ist m.E. so nicht von BMW produziert worden.
Die deutlich erkennbaren WIG-Schweißspuren deuten meiner Meinung darauf hin, dass da schonmal ein anderes Standrohr eingesetzt wurde.
Wird ja z.B. auch beim Umbau auf Gewindefahrwerk ähnlich gemacht.
Dabei kann dann bei nicht sorgfältigem Arbeiten ein Versatz zwischen Achsstummel und Traggelenkaufnahme entstehen.
Wirkt sich natürlich auf die Spureinstellung aus, solange das damit aber noch ausgeglichen werden kann, sollte das unproblematisch sein.

Viele Grüße

Herwig
39
Nachtrag:

Uiuiui die lange Nachtschicht hat mir wohl nicht gut getan!
Wenn ich könnte würde ich die Rechtschreibung korrigieren.
Tut mir leid, dass ich euch das zumute.

Grüße
Max R.

40
Hallo,

ich wollte meine Tii Federbeine zu Kw schicken, um mir ein V3 bauen zu lassen. Dabei ist mit aufgefallen, dass einige Federbeine von mir nicht symmetrisch sind. Eventuell aufgrund falschem Einspannen beim bearbeiten im Werk. Wie kann sowas durch dir QS kommen?
Nun zu meiner Frage. Hat die asymmetrische Bauart Negative Einflüsse auf die Stabilität oder Sicherheit oder ist es nur ein „Schönheitsfehler“?
Weiterhin sind auch die Löscher für die Aufnahme des Bremssattels nicht immer mittig vom „Auge“ hat das Folgen?
Bilder hänge ich mal mit an.

Vielen Dank

Max R.
Seiten: 1 2 3 [4] 5 6 7 8 9 10