Hallo,
» Reiner Zufall ;-) Da kann ich doch gleich mal fragen ob es sein kann, daß
» ein Ventil nicht öffnet und der Druck in der Leitung von der Pumpe zu
» Ventil so stark wird, daß die Leitung einen Riss bekommt>
Ja, das kann passieren, wenn durch sehr lange Standzeiten und (zuvor schon) Wasser im Benzin die Ventilnadel auf ihrem Sitz festrostet.
» Werde wohl vorher die
» Düse ausbauen und mit ner alten Leitung testen ob die Düse arbeitet.
Ja, sicher eine gute Idee. Der Öffnungsdruck der Ventile sollte um 35 bar sein, mit Pressluft wird das also schon mal nichts.
» kann
» man die Düsen auch reinigen und ganz zerlegen und wieder zusammenbauen>
Ja, das kann man, auch wenn in allen Anleitungen drin steht, dass das nicht erlaubt und auch nicht möglich ist. Aber - natürlich geht das (im tii Seminar haben wir das auch besprochen).
» Wie
» ist denn die funktion vom Innenleben der Düse> Mit einer Feder die bei sehr
» starkem Druck öffnet>
Genau richtig. Du siehst auf Jagers Bild den zur Pumpe liegenden Teil, den Stift, der die Feder hält. Auf der anderen Seite der Feder ist ein Stift (die "Düsennadel") mit einem Konus (zum Einlassventil ist die Basis des Konus). Wenn man die Feder aushängt, dann fällt der Stift nach vorne raus (wenn er denn nicht festgerostet ist).
Den Konus am Stift und seinen Gegenpart am Ventilgehäuse kann man mit Ventilschleifpaste wieder wunderbar hinbekommen.
Um die Spannung der Feder muss man sich nicht wirklich Gedanken machen (sofern man sie nicht beim Entfernen des Haltestifts ungeschickt längt), denn die Exakte Einhaltung des Öffnungsdrucks ist nicht so wichtig (weil die BenzinMENGE in der Pumpe durch den Kolbenhub bestimmt wird).
Viel Erfolg,
Gruß
Wolfgang