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Überschwemmungen in der Eifel

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Uli Horb a.N.:
Hallo, so wie es aussieht sind auch welche von uns betroffen.
Weiss jemand wie es unseren Eifelern, Rhinländern, Bayern geht?
Bildquelle:Fabian Kallenberg / Westfälische Nachrichten

ralph:
Hallo zusammen,

ich habe mich am Wochenende an Helfereinsätzen u.a. in einem Ortsteil von Stolberg  beteiligt. Wenn man die unfassbare Zerstörung real sieht, ist es noch deutlich bedrückender als auf den Bildern ohnehin schon.
Es werden sicher etliche Oldtimerbesitzer betroffen sein. Aber auch die haben wahrscheinlich, zumindest jetzt noch,  zum großen Teil andere Probleme zu bewältigen , als sich um ihre Autos zu kümmern.
Wenn es drum geht, vorübergehend einen Ersatzstellplatz in Aachen zu finden, kann ich evt , wenn auch nur im geringen Umfang, helfen.

viele Grüße

Ralph

Wolfgang:
Im Ahrtal ist es katastrophal. Soweit ich das überblicke, sind bis auf eine alle Brücken zerstört. Teile ganzer Dörfer, Autos liegen zu Dutzenden auf Haufen. Ich stelle bewusst kein Bild ein, weil ich die Sensationsgier hier nicht fördern möchte.

Wir wohnen etwas außerhalb und sind daher persönlich und unsere Kinder nicht betroffen, beim Elternhaus meiner Frau sieht es ganz anders aus. mehr möchte ich auch da nicht schreiben und von den Wissenden bitte auch keine Kommentare.

Gruß
Wolfgang

sundw2002:
Hallo,
zuerst mein Mitgefühl an alle Betroffenen, das ist ganz schlimm. Wir in Oberbayern haben bis Sonntag nacht auch gezittert, unser Fluß am Haus ist auch quasi explodiert, aber zum Glück nur im Rahmen seines Fassungsvermögens: typischerweise hat er einen Pegel von 35cm, der ging hoch auf 1,75. Das Volumen erreicht das 15-fache, die Strömungsgeschwindigkeit verdoppelt sich fast. Bei 1,50 steigt die Kanalisation aus, die Gullideckel gehen hoch, es bilden sich Seen, der Strom fällt aus- diesmal nicht. Danke nach ganz oben.
Um 18 Uhr war der Scheitel erreicht, dann fiel der Pegel, uff. Alles heil geblieben. 2013 war es schlimmer.
Ich wünsche allen Kraft und Hoffnung, dieses Desaster zu überstehen.
Gruß
Wolf

JoergW:
Hallo,

mir gelingt es immer noch nicht, das Ausmaß überhaupt gedanklich wirklich zu (er)fassen! Ich habe schon alleine beruflich bedingt sehr viele Bekannte in der Eifelregion, mit jedem Telefonat wird einem mehr klar, was da und im Umkreis passiert ist! Zuallererst die immer noch vermissten Menschen, die Unsicherheit, die fehlende Grundversorgung, ganz zu schweigen von dem was alles noch danach kommt. Davon abgesehen, dass ganz ganz vieles niemals mehr so sein wird wie es war, weil einfach jahrhundertelang Gewachsenes zerstört wurde.

Mein tiefes Mitgefühl an alle, die davon betroffen sind!

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