Autor Thema: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf  (Gelesen 1146 mal)

Online Gerald

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45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« am: 24 August, 2021, 08:54 »
Servus Leute, mich Ärgert mein 45-er Weber 
Die ganze Anlage läuft eigentlich sehr gut, bis auf das das ich den CO im Leerlauf nicht runterbringe oder der Motor kackt ab
oder ist es ZZP im Leerlauf !!! zur Zeit 4° v. OT  bei ca.900 U/min  habe ich einen CO von 8.60   gemessen mit einer Lambda
Sonde nach dem Fächerkrümmer montiert ist , im Fahrbetrieb alles normal.
a. es Stimmt die Lambdasonde im Leerlauf nicht weil zu Kalt ?
b. oder ZZP im Leerlauf, Da ich im Handbuch Webervergaser beschrieben wird von 16° v.OT  und mehr .............  ist meine Frage
wie weit kann kann gehen ohne was zu beschädigen ?  Montiert ist auch ein 123Ignition  mit einer Einstellkurve vom Ti Verteiler  (Ti Motor mit 292 NW)     

Was passiert wenn man den Verteiler auf 16° v.OT verdreht oder mehr ???  ( 16°  auf einer einstellbarer Pistole auf der Riemenscheibe )  im Fahrbetrieb
Regelt ja der 123Ignition den ZZP ab 1100 U/min  oder sehe ich das Falsch.

Die Weber sind bestückt mit 36er Luftrichter / HPDüse 135 / LK 185 / LL  55F8 / Bodenventil 60 / BeschL 60 /  MR F9 

Vielleicht hat wer einen Tip für mich

Vg
Gerald

     
Lieber Benzingeruch als Elektrosmog

Offline Wolfgang

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #1 am: 24 August, 2021, 09:46 »
Puh, Gerald, Du kommst immer mit kuriosen Konstellationen um die Ecke....

Zunächst mal sind 45er Weber und eine 292° Welle eine unglückliche Kombination. Da wären 40er Vergaser weitaus besser. Oder einen richtigen Knallermotor mit 300° Welle und entsprechend weiterer Feinbearbeitung an Kanälen, Ventilen und so weiter. Das ganze System muss in sich stimmig sein, sonst wird das nichts. Wenn irgendwo eine Engstelle ist, kommt kein vernünftiger Lauf raus, auch wenn an anderer Stelle ein riesiger Querschnitt ist.

Dein neulicher Beitrag zu den ZZP bei Sportmotoren kam mir sagen wir ungewöhnlich vor. Da ich keine Rennmotoren baue und nur immer was für die Straße sind mir ZZP im Leerlauf früher als 6° oder so nie sinnvoll erschienen, habe auch davon nicht gelesen. Für Deine Kombination mit der 292° Welle ist jedenfalls ziemlich sicher ein ZZP im Leerlauf zwischen 6 und 3 Grad vor OT, vielleicht bis OT, vernünftig.

Bei dem Setup erscheint mir zudem die 55er Leerlaufdüse etwas sehr groß bemessen, da würde ich mal eine 50er oder 45er probieren.

Nebenbei solltest Du den CO-Wert mit einem Abgastester messen und nicht mit der Lambdasonde alleine, da kann es schon mal Abweichungen geben, gerade wenn es um Temperaturen an der Lambdasonde geht. Wenn er aber zum Absterben neigt, wird er schon eher zu fett sein.

Grundsätzlich kann man doch den CO weiter runter drehen, fraglich ist wie er dann noch läuft. Wenn ich den CO nicht mehr einstellen kann, war das bei meinen "Experimenten" immer dann, wenn die Weber selber am Ende waren. Was sind denn das für welche, woher stammen die und bist Du damit mal beim Spezialisten gewesen? Gebrauchte Weber sind zu fast 80% Schrott.....

Gruß
Wolfgang

Offline vl1602

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #2 am: 24 August, 2021, 09:59 »
Hallo Gerald. Ich denke du vertust dich da ein wenig???
1. Die Lambdasonde misst keinen CO, sondern den Restsauerstoff im Abgas, Unsere Motoren laufen aber auch nicht mit Lambda 1,0
2. Die Pumpendüse ist viel zu groß,was aber keinen Einfluß auf den CO Wert im Leerlauf hat.
3. Wenn du die Zündung im Leerlauf von4° auf 16°stellst verlagert sich die ganze Kurve  um 12° nach oben,  dann wirst du möglicherweise ausgeregelt 46°vor OT haben, das zerstört den Motor möglicherweise

Gruß Volker

Offline Uli Horb a.N.

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #3 am: 24 August, 2021, 10:09 »
War das nicht ein Fajs?
Grüße
Uli

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Online Gerald

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #4 am: 24 August, 2021, 17:08 »
Puh, Gerald, Du kommst immer mit kuriosen Konstellationen um die Ecke....

Zunächst mal sind 45er Weber und eine 292° Welle eine unglückliche Kombination. Da wären 40er Vergaser weitaus besser. Oder einen richtigen Knallermotor mit 300° Welle und entsprechend weiterer Feinbearbeitung an Kanälen, Ventilen und so weiter. Das ganze System muss in sich stimmig sein, sonst wird das nichts. Wenn irgendwo eine Engstelle ist, kommt kein vernünftiger Lauf raus, auch wenn an anderer Stelle ein riesiger Querschnitt ist.

Dein neulicher Beitrag zu den ZZP bei Sportmotoren kam mir sagen wir ungewöhnlich vor. Da ich keine Rennmotoren baue und nur immer was für die Straße sind mir ZZP im Leerlauf früher als 6° oder so nie sinnvoll erschienen, habe auch davon nicht gelesen. Für Deine Kombination mit der 292° Welle ist jedenfalls ziemlich sicher ein ZZP im Leerlauf zwischen 6 und 3 Grad vor OT, vielleicht bis OT, vernünftig.
Danke Wolfgang für deine Zeit, auch für einen schwieriges Kind wie mich  ;D   aber nur so kann man dazu lernen

Bei dem Setup erscheint mir zudem die 55er Leerlaufdüse etwas sehr groß bemessen, da würde ich mal eine 50er oder 45er probieren.
Wenn ich eine 55LLD mit 45LLD vergleiche  mager der Motor komplett ab   
Nebenbei solltest Du den CO-Wert mit einem Abgastester messen und nicht mit der Lambdasonde alleine, da kann es schon mal Abweichungen geben, gerade wenn es um Temperaturen an der Lambdasonde geht. Wenn er aber zum Absterben neigt, wird er schon eher zu fett sein.

Grundsätzlich kann man doch den CO weiter runter drehen, fraglich ist wie er dann noch läuft. Wenn ich den CO nicht mehr einstellen kann, war das bei meinen "Experimenten" immer dann, wenn die Weber selber am Ende waren. Was sind denn das für welche, woher stammen die und bist Du damit mal beim Spezialisten gewesen? Gebrauchte Weber sind zu fast 80% Schrott.....
Es sind Spanische Weber und ja Spezialisten gibt es keine, den ich kannte hat mir 45er empfohlen 

Gruß
Wolfgang
Lieber Benzingeruch als Elektrosmog

Online Gerald

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #5 am: 24 August, 2021, 17:23 »
Hallo Gerald. Ich denke du vertust dich da ein wenig???
1. Die Lambdasonde misst keinen CO, sondern den Restsauerstoff im Abgas, Unsere Motoren laufen aber auch nicht mit Lambda 1,0
Ja ich weiß, umgerechnet AFR  un die 11.00 = Lambda 0,75 auch zu viel 
2. Die Pumpendüse ist viel zu groß,was aber keinen Einfluß auf den CO Wert im Leerlauf hat.
3. Wenn du die Zündung im Leerlauf von4° auf 16°stellst verlagert sich die ganze Kurve  um 12° nach oben,  dann wirst du möglicherweise ausgeregelt 46°vor OT haben, das zerstört den Motor möglicherweise
Ja und das möchte ich verhindern und eigentlich logisch wie gesagt ich hab das aus dem Weberbuch 
Gruß Volker
Lieber Benzingeruch als Elektrosmog

Offline Uli Horb a.N.

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #6 am: 24 August, 2021, 20:24 »
Wenn ich eine 55LLD mit 45LLD vergleiche  magert der Motor komplett ab
Dann musste halt das Buchstabieren anfangen
45 F8 - F9 - F12 - F6
55 F3 - F1 -F7 - F5- F2(F4) - F13
Bei mir war eine 55 F9 und F12 zu mager und eine 60 F8 zu Fett dann muss halt bei einer 55 F6 das Luftloch auf 0,75 aufgebohrt werden.
Aber A/F von 11 ist doch ok wenn das Auto läuft - scheiss auf die Zahlen der Übergang muss Funktionieren.
Hast Du längere Trichter gekauft? - Mit kurzen Trichtern <90mm wird das nix.
Grüße
Uli

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Offline Wolfgang

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #7 am: 24 August, 2021, 21:57 »
@Gerald:
Eine Änderung der Leerlaufdüse hat "ganz untenrum" Einfluss auf den Motorlauf, also bei wenig Gas. Der Leerlauf selber wird ja über die Umluftschrauben eingestellt, klar, oder?
Wie Uli schreibt ist das alles nicht so ganz einfach, die Düsen haben nicht nur reine Größenwerte wie 45, 50 oder 55 sondern auch unterschiedliche Formen - schau mal in den Weber-Handbüchern nach.

Die Vergaser selber: bei den spanischen sind auch neu schon ca. 30% Ausschuss im Karton, Die Vergaserspezialisten wie VGS oder Hue  zerlegen die, prüfen die, arbeiten nach und dann taugen die was. Zudem setzen die oft zusätzliche Bypassbohrungen. Je größer der Vergaser, desto kritischer ist das. Einfach welche kaufen und dranschrauben ist oft Murks, kann funktionieren, leider ziemlich oft aber nicht.

Wenn Dir jemand zu einer 292° Welle 45er Vergaser empfohlen hat, dann IST das kein Vergaserspezialist.

Gruß
Wolfgang

Online Gerald

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #8 am: 25 August, 2021, 08:45 »
Wenn ich eine 55LLD mit 45LLD vergleiche  magert der Motor komplett ab
Dann musste halt das Buchstabieren anfangen
45 F8 - F9 - F12 - F6
55 F3 - F1 -F7 - F5- F2(F4) - F13
Bei mir war eine 55 F9 und F12 zu mager und eine 60 F8 zu Fett dann muss halt bei einer 55 F6 das Luftloch auf 0,75 aufgebohrt werden.
Aber A/F von 11 ist doch ok wenn das Auto läuft - scheiss auf die Zahlen der Übergang muss Funktionieren.
Hast Du längere Trichter gekauft? - Mit kurzen Trichtern <90mm wird das nix.   

Danke Uli, eigentlich bin ich ganz fit mit den Webern hab sich auch umgebaut ohne Chok dafür mit Race Kitt, aber eben ARF ist mir zu hoch. du sagst es scheiss drauf  ;) das mache ich auch und mein zweiter Gedanken  war eben über eine Optimierung des ZZP im Leerlauf
lange Trichter sind für mehr Drehmoment, die meinen sind 60mm   
       
Lieber Benzingeruch als Elektrosmog

Offline Uli Horb a.N.

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #9 am: 25 August, 2021, 09:54 »
Danke Uli, eigentlich bin ich ganz fit mit den Webern hab sich auch umgebaut ohne Chok dafür mit Race Kitt, aber eben ARF ist mir zu hoch. du sagst es scheiss drauf  ;) das mache ich auch und mein zweiter Gedanken  war eben über eine Optimierung des ZZP im Leerlauf
lange Trichter sind für mehr Drehmoment, die meinen sind 60mm 
Lange Trichter helfen auch im Übergang
Und was soll das mit dem ZZP im Leerlauf?
Erst einen freiprogrammierbaren Verteiler kaufen und dann nicht wissen was man damit machen soll.
Stell den im Leerlauf auf ca. 7° vor OT kannst ja auch so machen, das wenn die Leerlaufdrehzahl absinkt als Leerlaufstabilisierung bei 600 u/min der etwas früher z.b. 8°-9° zündet.
Dann ausgeregelt auf dem Prüfstand rausfahren bei meinem Motor sind z.B. 31° vor OT besser als 32° vor OT, bei Deinem Motor werden da ganz andere Werte rauskommen und die Regelkurve dann auch auf dem Prüfstand rausfahren, so dass er nicht klingelt.
Fertig.
Grüße
Uli

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Offline M.S.

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #10 am: 25 August, 2021, 10:48 »
Hallo Gerald,

im Bereich rund um deine gewünschte Leerlaufdrehzahl programmiert man sowas wie eine "Wanne".

Wenn die gewünschte Leerlaufdrehzahl was mit 800 Touren ist, gibt man ihm die üblichen 7 Grad bei 800.

Fällt er unter die diese Drehzahl, braucht er etwas "Stütze". Da gibt man ihm bei 600 Touren dann 8 oder 9 Grad... das pusht ihn etwas rauf.

Bei 1000 gibst du ihm dann auch 8-9 Grad... das läßt ihn geschmeidig etwas nach unten fallen, denn 8-9 bei 1000 ist relativ weniger als 7 bei 800...

Übrigends starten die M10 wesentlich freudiger und sicherer, wenn man bei Anlasserdrehzahl (also irgendwas bis 300...) sogar mit Spätzündung arbeitet. Ich habe bei Eric's Vera dort gezielt 5 Grad nach OT programmiert, damit gibt es keinerlei unnötige Belastung für den Anlasser oder Rückschläge. Wenn man's kann... :)

Die M10 dieser Zeit haben recht krasse Frühzündung. Ich habe Werte aus dieser Zeit bis 42 Grad vor OT gefunden, irrwitzig heute...  aber die Brennräume waren damals übelst. Nicht nur beim M10... fast alles damals. Egal, je besser man das macht, umso weniger ist nötig. Unsere Eigenbauten kommen teilweise mit 25 Grad vor OT aus um maximale Leistung klingelfrei zu haben. Vera schafft es durch die digitale Trijekt Steuerung sogar mit relativ bescheidenen 32 Grad vor OT ihr Bestes zu geben, allerdings mit bereits leicht verbresserter Verdichtung und angeglichenen Brennräumen. Der neue M10B24 wird es mit Kugelbrennraum wahrscheinlich mit 28 Grad machen ... also je weniger nötig ist, umso besser.

Mein Käfer Motor macht beim Klingeln Geräusche, als wenn jemand Kieselsteinchen gegen den Blech Kotflügel werfen würde... "Pling-Pling" leicht zu erkennen und somit easy zum Programmieren. Luftgekühlte Motoren sind da sehr einfach zu machen...

Wassergekühlte sind da anspruchsvoller, weil leiser. Bei meinem 318i E30 ( der hat ja auch einen gemachten Hemi Zwoliter drin... 11,5:1...) hört sich das mehr nach einem Rascheln an, hörbar eher auf dem Beifahrersitz, vom Fahrer eher schlecht wahrnehmbar... so'n bißchen wie "Kieselsteinchen im Plastik Eimer umrühren".

Gib ihm eher mal für's Erste moderate Zündwerte und lass einen Zuhörer auf dem Beifahrer teilnehmen, der nicht völlig taub ist. Der 02 ist noch so wenig gedämpft, dass man es deutlich hören kann. Und wenn du was hörst, nimmst du bei dieser Drehzahl die Werte zurück. Und dann final die Tabelle in diesem Bereich nochmal als Sicherheitsabstand etwa 2 Grad. Dann läuft das...

Viel Glück!

Martin

"Vera" beim Lernen...

« Letzte Änderung: 25 August, 2021, 10:52 von M.S. »

Offline janbunke

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #11 am: 25 August, 2021, 13:45 »
Endlich mal einer mit Ahnung vonner Materie!  ;D

Gruß, Jan

Offline volkert

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #12 am: 25 August, 2021, 17:17 »
Moin,

kommt drauf an was man möchte, wenn man einen ca. 50 Jahre alten Motor mit allen möglichen Mitteln wie einen Serienmotor aus heutiger Fertigung laufen zu lassen und "Alles" zu optimieren was geht oder ob man einen Motor "zeitgenösisch" mit dem Stand der Technik zu der Bauzeit aufbauen möchte. Wenn man ersteres möchte könnte man ja auch gleich einen moderneren Motor einbauen was natürlich historisch genau so unkorrekt ist.

Just my 50 Cent.

VG,

Volkert

...Egal welches Herz, Spaß machen sie alle...  ;)

Offline Uli Horb a.N.

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #13 am: 25 August, 2021, 18:07 »
kommt drauf an was man möchte, wenn man einen ca. 50 Jahre alten Motor mit allen möglichen Mitteln wie einen Serienmotor aus heutiger Fertigung laufen zu lassen und "Alles" zu optimieren was geht oder ob man einen Motor "zeitgenösisch" mit dem Stand der Technik zu der Bauzeit aufbauen möchte. Wenn man ersteres möchte könnte man ja auch gleich einen moderneren Motor einbauen was natürlich historisch genau so unkorrekt ist.

+1 bei mir auch: kontaktgesteuert und mechanisch
Grüße
Uli

Eines der besten Mittel gegen das Altwerden ist das Dösen am Steuer eines fahrenden Autos. - Fangio

Offline Eric65

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Re: 45-er Weber viel zu Fett im Leerlauf
« Antwort #14 am: 25 August, 2021, 21:50 »
Hallo zusammen,

... nur zur Info: Digitale Zündsysteme waren bereits Mitte der 70er verfügbar (76), im Rennsport eingesetzt und selbst bei ALPINA ab 79 (System Dr.  Hartig) im Serieneinsatz. Auch die Verwendung von mehreren Zündspulen, Transistorzündung und auch kontaktlos gesteuert. Das das nicht im Großserieneinsatz war, hindert doch niemanden daran das nachzurüsten ...

Gut, bei "Vera" ist ein extrem im Einsatz, aber wir wollten wissen, was in einem ollen M10 drin steckt und das ist durchaus noch heute sehr überzeugend.

Also wenn Gerald eine 123-digital Zündung verwenden will, warum nicht. Wird nur nicht viel helfen bei diesem misslungenen Setup, Vergaser zu groß, Nockenwelle zu "scharf", Verdichtung zu niedrig, Bedüsung nicht optimal und mit zu kurzen Lufttrichtern.

bleibt gesund!

Gruß Eric